Der Wartburg 353

Wartburg 353 Schwimmwagen

Im Juli 1966 wurde der neue Wartburg 1000 offiziell vorgestellt. Die Karosserie wurde mit Hilfe der Designer von Renault (F) gezeichnet und war für damalige Verhältnisse sehr modern und ansprechend. Leider trieb ihn noch immer der Dreizylinder-Zweitakter aus den Vorgängermodellen an. Die Eisenacher Ingenieure hatten schon in den 50er Jahren versucht, wieder zum Viertakt-Prinzip zurückzukehren, aber die Führung der DDR setzte zuerst auf den Zweitakter, später auf den Wankelmotor und noch später stand einfach kein Geld mehr für die Pkw-Entwicklung zur Verfügung. So startete auch das neue Modell mit der bekannten Zweitakt-Fahne am Auspuff und wurde langsam auf den Exportmärkten immer schwerer zu verkaufen. Angedacht waren auch für den Wartburg 353 zahlreiche Karosserievarianten. So sollte es u.a. folgende Varianten geben:

  • Wartburg 353 Limousine Standard (zweitürig)
  • Wartburg 353 Limousine de Luxe (viertürig)
  • Wartburg 353 Kombiwagen (zweitürig)
  • Wartburg 353 Camping (viertürig)
  • Wartburg 353 Coupé
  • Wartburg 353 Roadster
  • Wartburg 353 Kübel / Einsatzwagen
  • Wartburg 353 Pritsche
  • Verschiedene Nfz-Typen ( Kastenwagen, Pritsche, Kleinbus, Krankenwagen etc.)

Allerdings kamen nur vier Varianten wirklich zur Produktion:

  • Wartburg 353 Limousine / Wartburg 353 Limousine de Luxe (viertürig)
  • Wartburg 353 Tourist - Kombiwagen (viertürig)
  • Wartburg 353-400 (Schwimmwagen / Kübel)
  • Wartburg 353 Pritsche

Statt den Nutzfahrzeugkarosserien wurde die Entwicklung des Barkas-Eintonners in Frankenberg vorangetrieben. Hier wurde Einheitstechnik verwendet, wie sie auch im Wartburg 353 zum Einsatz kam.
1969 kam der überarbeitete Wartburg 353/1 zur Auslieferung. Sein Motor leistete jetzt schon 50 Ps, statt den bisherigen 45 PS und verfügte außerdem über Trommelbremsen an den Vorderrädern.

Produktionszahlen des Wartburg 353